Autor-Archiv Jochen Robes

VonJochen Robes

Deutscher Volkshochschulverband, Mannheim: Keynote „YouTube, WhatsApp, EduCamps, MOOCs und Co.: Wo und wie lernen wir morgen?“

Unter dem Stichwort „Erweiterte Lernwelten“ sind die Volkshochschulen in die Digitalisierung aufgebrochen.  Ein Projekt auf diesem Weg sind die Digicircles. Auf den Seiten der vhs.cloud heißt es: „Digicircles sind Verbünde aus jeweils drei bis fünf Volkshochschulen. Sie kreieren und setzen gemeinsam digital gestützte Bildungsangebote und Veranstaltungen für ihre Region um und analysieren und reflektieren diesen Prozess.“

Um die 100 VertreterInnen dieser Digicircles trafen sich am 17. Januar in Mannheim zur Digicircle-Konferenz 2019, um Bilanz zu ziehen: Was wurde in den letzten Jahren erreicht? Wie geht es weiter mit den Volkshochschulen und der Digitalisierung? Ich war eingeladen, die Keynote zu halten („YouTube, WhatsApp, EduCamps, MOOCs und Co.: Wo und wie lernen wir morgen?“). Was mich sehr gefreut hat, da ich mit einigen Mitstreitern der VHS wie Christoph Köck und Joachim Sucker schon lange verbunden bin. Hier gibt es einige Eindrücke, die die TeilnehmerInnen vor Ort festgehalten haben:

Bildquelle: Stephan Rinke (@edumorph)

 

Bildquelle: Karl Damke (@karlcdamke)

 

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VetterBlatt: Beitrag „Wir können jederzeit mit dem Lernen einsteigen“

Für das Hausmagazin von Vetter Pharma habe ich einige Fragen rund ums Lernen beantwortet. Wenn Sie einen Blick auf den Artikel werfen möchten …
Interview mit Jochen Robes, VetterBlatt, 3/ 2018

Bildquelle: Susan Yin (Unsplash)

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Weiterbildung: „Wie jeder Ort zum Lernort wird“

Für die aktuelle Ausgabe der „Weiterbildung“ habe ich ein paar Gedanken zum Stichwort „Lernorte“ festgehalten. Meine kurzen,  aktuellen Referenzen lauten „Lernteams in der Stadtbibliothek“, „MOOCbars an den Volkshochschulen“ und „Blended Learning bei Audi“. Hier der Vorspann:

„Die Digitalisierung hat die Diskussion um Lernorte, Lernumgebungen und das Lernen vor Ort neu beflügelt. Der virtuelle Raum als Lernraum wurde zur Option. Zuerst als die schlechtere Wahl, die nur Erfahrungen aus zweiter Hand ermöglichte und nur kleine Bausteine komplexer Lernprozesse zu unterstützen schien. Dann als Gegenentwurf und Konkurrenz zum Präsenzlernen. Webinare, MOOCs, soziale Netzwerke erweitern den Möglichkeitsraum des Lernens. Klassische Bildungsträger sehen sich herausgefordert, ihre Rolle und ihre Angebote neu zu definieren. Sich vor Ort zu treffen, muss heute einen Mehrwert bieten, der nicht mehr selbstverständlich ist. Hinzu kommt: Für viele Menschen ist ein Alltag ohne die Möglichkeiten der digitalen Vernetzung nicht mehr denkbar. Die Unterscheidung in ein Lernen vor Ort und ein Lernen im virtuellen Raum ist für sie eine künstliche, alltagsfremde Unterscheidung.“

Jochen Robes, Weiterbildung, 6/2018 (pdf)

VonJochen Robes

IKF, Luzern: „Interview mit dem IKF-Dozenten Jochen Robes“

Zweimal im Jahr bin ich in Luzern, um dort am Institut für Kommunikation & Führung IKF zu unterrichten. Meist im Rahmen des CAS eLearning  und des CAS Wissensmanagement & Organisationales Lernen. Selbstredend habe ich mich gerne den Fragen dieses Interviews gestellt.
Institut für Kommunikation & Führung IKF, IKF-News Oktober 2018

Bildquelle: Sputniktilt (Wikipedia, CC BY-SA 3.0)

VonJochen Robes

Umfrage: Corporate Learning Trends 2019

Im Vorfeld der Zukunft Personal hatten wir nach den Trends im Corporate Learning gefragt. Zwei kurze Fragen. 153 Personen sind unserem Ruf gefolgt und haben bis zur Messe an der Online-Umfrage teilgenommen. Besten Dank dafür! Die Ergebnisse im Überblick:

Eine (erste) kurze Einschätzung:

  • Microlearning/ Learning Nuggets, Mobile Learning, Video-based Learning: Die ersten drei Plätze sind nicht überraschend und entsprechen dem, was auch andere Umfragen (z.B. das mmb Learning Delphi) zeigen.
  • Der vierte Platz, „Content Curation“, ist ein Stichwort aus der aktuellen Diskussion. Diese Platzierung war nicht unbedingt zu erwarten. Auch wenn heute alle auf „the new kid on the block“ Degreed zeigen, ist Content Curation als Aufgabe für Corporate Learning noch ein Geheimtipp.  Aber man kann hier natürlich fließende Übergänge zum fünften Platz, „Next Generation Learning Management Systems“, sehen.
  • Im unteren Tabellendrittel sind Themen, von denen man in Zukunft mehr hören wird, wie z.B. „Künstliche Intelligenz/ Chatbots“ und „Augmented & Virtual Reality“. Aber derzeit reicht der Hype noch nicht für konkrete Projekte. Schon auf der Zukunft Personal war diese Lücke zu beobachten: zwischen den Werbebotschaften der Messe, die immer wieder Menschen mit VR-Brillen zeigten, und den wenigen Vorträgen zum Stichwort AR/VR vor Ort.
  • „Game-based Learning/ Serious Games“, „Podcasts“ und „MOOCs“ werden ihre Plätze halten oder aber verlieren. Der Hype ist jedenfalls vorbei.

Auch hier eine kurze Einschätzung:

  • Hier decken sich die ersten drei Plätze mit meiner persönlichen Einschätzung. Aber im Unterschied zur ersten Frage gibt es keine weiteren, aktuellen Umfragen, die diese Perspektive abdecken, also nicht nur nach den neuesten Bildungstechnologien fragen. Der Abstand, mit dem die „Entwicklung digitaler Kompetenzen“ die Liste anführt, unterstreicht in jedem Fall Bedeutung und Aktualität des Themas.
  • „Agile Werte- und Kompetenzentwicklung“ ist sicher etwas, das noch mit Leben gefüllt werden muss.
  • Im englischsprachigen Raum, so mein Eindruck, würden „Personalisierte Lernangebote“ vorne liegen. Das zeigt zum Beispiel auch die Umfrage von Donald Taylor.
  • In die folgenden Plätze möchte ich nicht zuviel hineininterpretieren. In jedem Fall spielen sie im Tagesgeschäft eine Rolle, denn sonst hätten sich die Stimmen ganz auf die vorderen Themen konzentriert.
  • Dass die „Einführung eines Gamification-Konzepts“ auf dem letzten Platz gelanded ist, ist vielleicht noch einmal eine kleine Überraschung. Oder es unterstreicht, dass es nicht alle Trends bzw. Buzzwords mittelfristig unmittelbar auf die Corporate Learning-Agenda schaffen.

Wir haben dann noch kurz einige Profildaten abgefragt: die Größe der Organisation, die Branche und die eigene Funktion bzw. Rolle der Befragten. Das werde ich in Kürze noch ergänzen. Ansonsten ist die Kommentarfunktion eingeschaltet …

Bildquelle: Patrick Tomasso (Unsplash)

VonJochen Robes

Corporate Learing Camp, Kassel: Ein erster Rückblick …

Toller Film von Lutz Berger! Vielleicht muss ich gar nicht mehr so viel über das Corporate Learning Camp schreiben …

VonJochen Robes

Corporate Learning Sprint: Was ist Performance Support? Und warum ist es ein Thema?

Performance Support ist ja ein wiederkehrendes Stichwort, wenn es darum geht, Online-Angebote besser auf die Bedürfnisse der Nutzer abzustimmen. Deshalb hat es mich gefreut, zusammen mit Thomas Jenewein (SAP) einmal das Thema etwas vertiefen zu können. Anlass war die aktuelle Auflage unseres Corporate Learning Sprints, ein Online-Format, das wir im Frühjahr ins Leben gerufen haben.

Über 40 Teilnehmer hatten sich eingewählt. Die Slides von Thomas Jenewein, die ich gerne hier verlinke, deuten an, was diskutiert wurde: Das war zum Beispiel die Frage, wie man sich konzeptionell dem Thema nähert. Hier bieten sich das 70:20:10-Modell und die „5 Moments of Need“ (Bob Mosher/ Conrad Gottfredson) an. Dann ging es um die einzelne Arbeitsschritte bei der Entwicklung von Performance Support-Lösungen. Eine weiterer Einwurf betraf die Erfolgskontrolle: Was sind sinnvolle Ziele für Performance Support und wann ist es erfolgreich? Eine Teilnehmerin erinnerte an Nick Shackleton-Jones und seinen Appell „It’s time to switch from courses to resources“. Die vorletzte Folie verlinkt eine Fülle weiterer Artikel zum Thema. Und wer noch etwas Zeit in das Thema investieren möchte, kann sich hier die gesamte Aufzeichnung des CL Sprints anhören.

Bildquelle: wolfganggerth (pixabay, CC0)

VonJochen Robes

Zukunft Personal, Köln: Moderation, Referent, BarCamp Light & Umfrage

Vom 11. – 13. September war ich in Köln auf der Zukunft Personal Europe. In verschiedenen Rollen und mit unterschiedlichen Aufgaben:  Als Mitglied des Expertenrats der „Special Expo Digital Learning Experience“ durfte ich – zusammen mit Gudrun Porath und Roman Rackwitz – eine Bühne in Halle 2.2 moderieren. Wir hatten unsere LieblingsreferentInnen einladen dürfen und das kurzweilige Vergnügen, sie begrüßen, ankündigen und manchmal sogar noch ein paar Worte mit ihnen wechseln zu können.

Dort habe ich dann am dritten Tag einmal die Rolle gewechselt und selbst präsentiert: über „Entwicklungstendenzen technologiegestützten Lernens“ (hier die Slides). Im Anschluss habe ich gleich noch die Ergebnisse unserer Umfrage zu den Corporate Learning Trends 2019 vorgestellt (darüber berichtet habe ich bereits auf meinem Blog).

Und dann habe ich noch zweimal einen Abstecher an das andere Ende der Halle gemacht und eine kleine Gesprächsrunde angestoßen, die sich vom Stichwort „HR BarCamp Light“ hatte anlocken lassen.

Kurz, es waren drei volle Tage mit vielen Begegnungen und Gesprächen! Leider habe ich vom schönen Wetter in Köln und auch von den anderen Bereichen der Messe wenig mitbekommen. Aber, okay, man kann nicht alles haben.

 

 

Bildquelle (Slider): Annie Spratt (Unsplash)

VonJochen Robes

managerSeminare: „Lernen mit Alexa & Co.“

Diese Woche lag wieder etwas Lesestoff in meinem Briefkasten: „… anbei erhalten Sie Ihr Belegexemplar, die Ausgabe managerSeminare Heft 245. … Die redaktionelle Erwähnung finden Sie auf der/den Seite(n): 72“.

Belegexemplar!? Da klingelte erst einmal gar nichts. Also habe ich ohne weitere Umwege die angegebene Fundstelle angesteuert, um nachzuschauen, was hinter der Erwähnung steckt. Und dabei erinnerte ich mich auch langsam wieder an ein Gespräch, das ich vor einigen Wochen mit dem Autor, Constantin Gillies, geführt hatte.

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