Autor-Archiv Jochen Robes

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eduTrends, Frankfurt: Impuls „MOOCs und Unternehmen: Zwei unterschiedliche Welten?“

Albrecht Kresse hatte mich gefragt, ob ich nicht – als Frankfurter – im Rahmen seiner eduTrends 2019 einen kleinen Impuls beitragen möchte.   Er machte nämlich auch im Frankfurter „25hours hotel“ Station (übrigens eine interessante und originelle Location in Bahnhofsnähe!) Gefragt, getan. Das Thema durfte ich mir aussuchen. Entschieden habe ich mich für „MOOCs und Unternehmen: Zwei unterschiedliche Welten?“. Denn das Stichwort macht es leicht, den Bogen zu spannen: von den aktuellen Entwicklungen des Bildungsmarktes bis zu MOOCs als einem innovativen Format für den unternehmensinternen Erfahrungsaustausch. Ach ja: Schön wars!!

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CLC Region Frankfurt: 6. Treffen

Es ging an diesem Montag (18. Februar) um Design Thinking. Getroffen haben sich wieder 25 Corporate Learning-Interessierte in Frankfurt, dieses  Mal in den Räumlichkeiten der Deutschen Bank. Eine Impulsgeberin hatten wir mit Martina Schaub auch. Annette Sell hat das Berichtenswerte in Wort und Bild zusammengefasst. Und wer Interesse hat, beim nächsten Treffen am 21. Mai dabei zu sein, einfach die Community-Seite im Auge behalten und sich auf Xing-Events anmelden. Ganz formlos.
Annette Sell, Corporate Learning Community, 3. März 2019

Bildquelle: Annette Sell

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Projekt „ALLE im digitalen Wandel“, Dieburg: KickOff

Das Projekt „ALLE im digitalen Wandel“ wird mich in den nächsten zweieinhalb Jahren beschäftigen. Am Montag (25. Februar) war KickOff mit allen Beteiligten, um gemeinsam erste Themen und Ideen zu sondieren, die in den nächsten Wochen in Angriff genommen werden sollen. Neben der Hochschule Darmstadt sind mit dabei: Fink & Fuchs, Wiesbaden; Landkreis Darmstadt-Dieburg, Darmstadt; Kunzler Service GmbH, Frankfurt; Merck, Darmstadt; Schenck.de, Mülheim an der Ruhr; Vitronic, Wiesbaden

Das Förderprojekt, soweit zum Hintergrund, ordnet sich in den vom Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS) 2015 angestoßenen Rahmen „Arbeiten 4.0“ ein. Die Initiative Neue Qualität der Arbeit (INQA) des BMAS bildet das Dach für eine Reihe von Projekten, darunter auch „ALLE im digitalen Wandel“. Hier der Untertitel unseres Projekts:

„Das Projekt „ALLE im digitalen Wandel“ beschäftigt sich mit der Frage, wie Unternehmen und Verwaltungen mithilfe neuer Arbeitsformen zukunftsfähig bleiben können. Im Vordergrund steht die Unterstützung und Begleitung der Beschäftigten in den Bereichen Lebenslanges Lernen, eigenständige Kompetenzentwicklung, agiles Mindset und neue Formen der Arbeitsorganisation.“ (Link)

Im Rahmen des KickOffs wurden erste interessante Ideen hochgehalten, die jetzt zusammen mit den Projektpartnern ausformuliert werden. Stichworte waren u.a. die Durchführung eines „Tool-Tages“, Neugier als Kernkompetenz, User-Generated Content, Vernetzung der Mitarbeitenden sowie die Motivation zum selbstgesteuerten Lernen. Ich bin gespannt!

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Digital Business Trends, Wien: Keynote „Digitales Lernen: Neuer Schub oder analoge Durststrecke?“

Am 21. Februar durfte ich im Haus der Musik im schönen Wien sprechen. Eingeladen hatten die APA–Austria Presse Agentur und styria digital one (sd one). Unter dem Label „Digital Business Trends“ veranstalten sie regelmäßige Themenabende für die digitale Community. Dieses Mal war „digitales Lernen“ an der Reihe.

Hier die Zeilen, mit denen die Redaktion meinen Impuls zusammengefasst hat:

„„Wir brauchen nicht diskutieren, ob digitales Lernen kommt. Das ist bereits ein milliardenschwerer Markt“, so Jochen Robes vom Beratungsunternehmen Robes Consulting. Eine Unterscheidung zwischen „analog“ und „digital“ sei überflüssig. Wo und wann Lernprozesse beginnen, würden die Menschen heutzutage selbst entscheiden. Dabei gehe es nicht mehr um „elektronische Unterweisungen“. Im Vordergrund stünde Wissen und Erfahrung auszutauschen, beispielsweise auch über Netzwerke im Unternehmen.

Traditionelle Bildungsinstitutionen hätten aber noch Probleme, die neuen Möglichkeiten auszuschöpfen. „Bibliotheken und Volkshochschulen müssen sich neu erfinden, sonst sind sie in ein paar Jahren obsolet. Die sagen YouTubern nichts mehr“, ist Robes überzeugt. Es fehle oft noch an den digitalen Kompetenzen des Bildungspersonals, am Wissen um neue Bildungskonzepte, die das Alte mit dem Neuen kreativ verbinden, sowie an entsprechenden Geschäftsmodellen.“

Am Rande der Veranstaltung ist auch noch ein Radiobeitrag für den Ö1 entstanden, in dem ich zu hören bin („Bildung mittels YouTube und Online-Vorlesungen“).

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Weiterbildung: Beitrag „Vernetzung und Austausch durch neue Bildungsformate“

In der aktuellen Ausgabe des Magazins „Weiterbildung“ mit dem Schwerpunkt „Corporate Learning –  Neue Formen des Lernens“ findet sich ein Interview mit mir. Hier der Teaser:

„Digitalisierung und vernetztes Lernen verändern auch die Weiterbildungslandschaft maßgeblich. Neue Formate prägen das Lernen, die ohne viel Aufwand ausprobiert und kennengelernt werden können. Für Unternehmen bietet sich hier die Chance, ihren Mitarbeitenden die nötigen Freiräume zu ermöglichen, um Projekte und Bildungsangebote anders zu gestalten.“

Rudolf Egger, Interview mit Jochen Robes, Weiterbildung, 01/2019 (pdf)

Bildquelle: Weiterbildung

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Lufhansa, Frankfurt: Impuls „Lernangebote, Lernprozesse und Lernumgebungen im Wandel“

Die Lufthansa, genauer: das Center of Excellence Learning, beschäftigt sich gerade intensiv mit ihrer Lerninfrastruktur. Mit einem Impuls durfte ich diese Woche einen Workshop mit VertreterInnen der Learning-Community einleiten. Dabei habe ich – vor dem Hintergrund des Geschäftsmodells „Corporate Learning“ – einen kurzen Blick auf die Spielfelder „Zielgruppen“, „Lernangebote“, „Ressourcen“ (Lerninfrastruktur, interne Kompetenzen, Prozesse und Strukturen) und „Ertragsmechanik“ geworfen. Und dabei einige Bälle zur Diskussion hochgeworfen. Lufthansa Tochter #zeroG war übrigens der Gastgeber (ihr Stichwort: Holacracy!). Gerhard Hellmeister (innoWorks) hat moderiert. Kurze Wege. Gerne wieder.

Bildquelle: Nick Herasimenka (Unsplash)

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Deutscher Volkshochschulverband, Mannheim: Keynote „YouTube, WhatsApp, EduCamps, MOOCs und Co.: Wo und wie lernen wir morgen?“

Unter dem Stichwort „Erweiterte Lernwelten“ sind die Volkshochschulen in die Digitalisierung aufgebrochen.  Ein Projekt auf diesem Weg sind die Digicircles. Auf den Seiten der vhs.cloud heißt es: „Digicircles sind Verbünde aus jeweils drei bis fünf Volkshochschulen. Sie kreieren und setzen gemeinsam digital gestützte Bildungsangebote und Veranstaltungen für ihre Region um und analysieren und reflektieren diesen Prozess.“

Um die 100 VertreterInnen dieser Digicircles trafen sich am 17. Januar in Mannheim zur Digicircle-Konferenz 2019, um Bilanz zu ziehen: Was wurde in den letzten Jahren erreicht? Wie geht es weiter mit den Volkshochschulen und der Digitalisierung? Ich war eingeladen, die Keynote zu halten („YouTube, WhatsApp, EduCamps, MOOCs und Co.: Wo und wie lernen wir morgen?“). Was mich sehr gefreut hat, da ich mit einigen Mitstreitern der VHS wie Christoph Köck und Joachim Sucker schon lange verbunden bin. Hier gibt es einige Eindrücke, die die TeilnehmerInnen vor Ort festgehalten haben:

Bildquelle: Stephan Rinke (@edumorph)

 

Bildquelle: Karl Damke (@karlcdamke)

 

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VetterBlatt: Beitrag „Wir können jederzeit mit dem Lernen einsteigen“

Für das Hausmagazin von Vetter Pharma habe ich einige Fragen rund ums Lernen beantwortet. Wenn Sie einen Blick auf den Artikel werfen möchten …
Interview mit Jochen Robes, VetterBlatt, 3/ 2018

Bildquelle: Susan Yin (Unsplash)

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Weiterbildung: „Wie jeder Ort zum Lernort wird“

Für die aktuelle Ausgabe der „Weiterbildung“ habe ich ein paar Gedanken zum Stichwort „Lernorte“ festgehalten. Meine kurzen,  aktuellen Referenzen lauten „Lernteams in der Stadtbibliothek“, „MOOCbars an den Volkshochschulen“ und „Blended Learning bei Audi“. Hier der Vorspann:

„Die Digitalisierung hat die Diskussion um Lernorte, Lernumgebungen und das Lernen vor Ort neu beflügelt. Der virtuelle Raum als Lernraum wurde zur Option. Zuerst als die schlechtere Wahl, die nur Erfahrungen aus zweiter Hand ermöglichte und nur kleine Bausteine komplexer Lernprozesse zu unterstützen schien. Dann als Gegenentwurf und Konkurrenz zum Präsenzlernen. Webinare, MOOCs, soziale Netzwerke erweitern den Möglichkeitsraum des Lernens. Klassische Bildungsträger sehen sich herausgefordert, ihre Rolle und ihre Angebote neu zu definieren. Sich vor Ort zu treffen, muss heute einen Mehrwert bieten, der nicht mehr selbstverständlich ist. Hinzu kommt: Für viele Menschen ist ein Alltag ohne die Möglichkeiten der digitalen Vernetzung nicht mehr denkbar. Die Unterscheidung in ein Lernen vor Ort und ein Lernen im virtuellen Raum ist für sie eine künstliche, alltagsfremde Unterscheidung.“

Jochen Robes, Weiterbildung, 6/2018 (pdf)