Autor-Archiv Jochen Robes

VonJochen Robes

Projekt „ALLE im digitalen Wandel“, Dieburg: KickOff

Das Projekt „ALLE im digitalen Wandel“ wird mich in den nächsten zweieinhalb Jahren beschäftigen. Am Montag (25. Februar) war KickOff mit allen Beteiligten, um gemeinsam erste Themen und Ideen zu sondieren, die in den nächsten Wochen in Angriff genommen werden sollen. Neben der Hochschule Darmstadt sind mit dabei: Fink & Fuchs, Wiesbaden; Landkreis Darmstadt-Dieburg, Darmstadt; Kunzler Service GmbH, Frankfurt; Merck, Darmstadt; Schenck.de, Mülheim an der Ruhr; Vitronic, Wiesbaden

Das Förderprojekt, soweit zum Hintergrund, ordnet sich in den vom Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS) 2015 angestoßenen Rahmen „Arbeiten 4.0“ ein. Die Initiative Neue Qualität der Arbeit (INQA) des BMAS bildet das Dach für eine Reihe von Projekten, darunter auch „ALLE im digitalen Wandel“. Hier der Untertitel unseres Projekts:

„Das Projekt „ALLE im digitalen Wandel“ beschäftigt sich mit der Frage, wie Unternehmen und Verwaltungen mithilfe neuer Arbeitsformen zukunftsfähig bleiben können. Im Vordergrund steht die Unterstützung und Begleitung der Beschäftigten in den Bereichen Lebenslanges Lernen, eigenständige Kompetenzentwicklung, agiles Mindset und neue Formen der Arbeitsorganisation.“ (Link)

Im Rahmen des KickOffs wurden erste interessante Ideen hochgehalten, die jetzt zusammen mit den Projektpartnern ausformuliert werden. Stichworte waren u.a. die Durchführung eines „Tool-Tages“, Neugier als Kernkompetenz, User-Generated Content, Vernetzung der Mitarbeitenden sowie die Motivation zum selbstgesteuerten Lernen. Ich bin gespannt!

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Digital Business Trends, Wien: Keynote „Digitales Lernen: Neuer Schub oder analoge Durststrecke?“

Am 21. Februar durfte ich im Haus der Musik im schönen Wien sprechen. Eingeladen hatten die APA–Austria Presse Agentur und styria digital one (sd one). Unter dem Label „Digital Business Trends“ veranstalten sie regelmäßige Themenabende für die digitale Community. Dieses Mal war „digitales Lernen“ an der Reihe.

Hier die Zeilen, mit denen die Redaktion meinen Impuls zusammengefasst hat:

„„Wir brauchen nicht diskutieren, ob digitales Lernen kommt. Das ist bereits ein milliardenschwerer Markt“, so Jochen Robes vom Beratungsunternehmen Robes Consulting. Eine Unterscheidung zwischen „analog“ und „digital“ sei überflüssig. Wo und wann Lernprozesse beginnen, würden die Menschen heutzutage selbst entscheiden. Dabei gehe es nicht mehr um „elektronische Unterweisungen“. Im Vordergrund stünde Wissen und Erfahrung auszutauschen, beispielsweise auch über Netzwerke im Unternehmen.

Traditionelle Bildungsinstitutionen hätten aber noch Probleme, die neuen Möglichkeiten auszuschöpfen. „Bibliotheken und Volkshochschulen müssen sich neu erfinden, sonst sind sie in ein paar Jahren obsolet. Die sagen YouTubern nichts mehr“, ist Robes überzeugt. Es fehle oft noch an den digitalen Kompetenzen des Bildungspersonals, am Wissen um neue Bildungskonzepte, die das Alte mit dem Neuen kreativ verbinden, sowie an entsprechenden Geschäftsmodellen.“

Am Rande der Veranstaltung ist auch noch ein Radiobeitrag für den Ö1 entstanden, in dem ich zu hören bin („Bildung mittels YouTube und Online-Vorlesungen“).

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Weiterbildung: Beitrag „Vernetzung und Austausch durch neue Bildungsformate“

In der aktuellen Ausgabe des Magazins „Weiterbildung“ mit dem Schwerpunkt „Corporate Learning –  Neue Formen des Lernens“ findet sich ein Interview mit mir. Hier der Teaser:

„Digitalisierung und vernetztes Lernen verändern auch die Weiterbildungslandschaft maßgeblich. Neue Formate prägen das Lernen, die ohne viel Aufwand ausprobiert und kennengelernt werden können. Für Unternehmen bietet sich hier die Chance, ihren Mitarbeitenden die nötigen Freiräume zu ermöglichen, um Projekte und Bildungsangebote anders zu gestalten.“

Rudolf Egger, Interview mit Jochen Robes, Weiterbildung, 01/2019 (pdf)

Bildquelle: Weiterbildung

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Lufhansa, Frankfurt: Impuls „Lernangebote, Lernprozesse und Lernumgebungen im Wandel“

Die Lufthansa, genauer: das Center of Excellence Learning, beschäftigt sich gerade intensiv mit ihrer Lerninfrastruktur. Mit einem Impuls durfte ich diese Woche einen Workshop mit VertreterInnen der Learning-Community einleiten. Dabei habe ich – vor dem Hintergrund des Geschäftsmodells „Corporate Learning“ – einen kurzen Blick auf die Spielfelder „Zielgruppen“, „Lernangebote“, „Ressourcen“ (Lerninfrastruktur, interne Kompetenzen, Prozesse und Strukturen) und „Ertragsmechanik“ geworfen. Und dabei einige Bälle zur Diskussion hochgeworfen. Lufthansa Tochter #zeroG war übrigens der Gastgeber (ihr Stichwort: Holacracy!). Gerhard Hellmeister (innoWorks) hat moderiert. Kurze Wege. Gerne wieder.

Bildquelle: Nick Herasimenka (Unsplash)

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Deutscher Volkshochschulverband, Mannheim: Keynote „YouTube, WhatsApp, EduCamps, MOOCs und Co.: Wo und wie lernen wir morgen?“

Unter dem Stichwort „Erweiterte Lernwelten“ sind die Volkshochschulen in die Digitalisierung aufgebrochen.  Ein Projekt auf diesem Weg sind die Digicircles. Auf den Seiten der vhs.cloud heißt es: „Digicircles sind Verbünde aus jeweils drei bis fünf Volkshochschulen. Sie kreieren und setzen gemeinsam digital gestützte Bildungsangebote und Veranstaltungen für ihre Region um und analysieren und reflektieren diesen Prozess.“

Um die 100 VertreterInnen dieser Digicircles trafen sich am 17. Januar in Mannheim zur Digicircle-Konferenz 2019, um Bilanz zu ziehen: Was wurde in den letzten Jahren erreicht? Wie geht es weiter mit den Volkshochschulen und der Digitalisierung? Ich war eingeladen, die Keynote zu halten („YouTube, WhatsApp, EduCamps, MOOCs und Co.: Wo und wie lernen wir morgen?“). Was mich sehr gefreut hat, da ich mit einigen Mitstreitern der VHS wie Christoph Köck und Joachim Sucker schon lange verbunden bin. Hier gibt es einige Eindrücke, die die TeilnehmerInnen vor Ort festgehalten haben:

Bildquelle: Stephan Rinke (@edumorph)

 

Bildquelle: Karl Damke (@karlcdamke)

 

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VetterBlatt: Beitrag „Wir können jederzeit mit dem Lernen einsteigen“

Für das Hausmagazin von Vetter Pharma habe ich einige Fragen rund ums Lernen beantwortet. Wenn Sie einen Blick auf den Artikel werfen möchten …
Interview mit Jochen Robes, VetterBlatt, 3/ 2018

Bildquelle: Susan Yin (Unsplash)

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Weiterbildung: „Wie jeder Ort zum Lernort wird“

Für die aktuelle Ausgabe der „Weiterbildung“ habe ich ein paar Gedanken zum Stichwort „Lernorte“ festgehalten. Meine kurzen,  aktuellen Referenzen lauten „Lernteams in der Stadtbibliothek“, „MOOCbars an den Volkshochschulen“ und „Blended Learning bei Audi“. Hier der Vorspann:

„Die Digitalisierung hat die Diskussion um Lernorte, Lernumgebungen und das Lernen vor Ort neu beflügelt. Der virtuelle Raum als Lernraum wurde zur Option. Zuerst als die schlechtere Wahl, die nur Erfahrungen aus zweiter Hand ermöglichte und nur kleine Bausteine komplexer Lernprozesse zu unterstützen schien. Dann als Gegenentwurf und Konkurrenz zum Präsenzlernen. Webinare, MOOCs, soziale Netzwerke erweitern den Möglichkeitsraum des Lernens. Klassische Bildungsträger sehen sich herausgefordert, ihre Rolle und ihre Angebote neu zu definieren. Sich vor Ort zu treffen, muss heute einen Mehrwert bieten, der nicht mehr selbstverständlich ist. Hinzu kommt: Für viele Menschen ist ein Alltag ohne die Möglichkeiten der digitalen Vernetzung nicht mehr denkbar. Die Unterscheidung in ein Lernen vor Ort und ein Lernen im virtuellen Raum ist für sie eine künstliche, alltagsfremde Unterscheidung.“

Jochen Robes, Weiterbildung, 6/2018 (pdf)

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IKF, Luzern: „Interview mit dem IKF-Dozenten Jochen Robes“

Zweimal im Jahr bin ich in Luzern, um dort am Institut für Kommunikation & Führung IKF zu unterrichten. Meist im Rahmen des CAS eLearning  und des CAS Wissensmanagement & Organisationales Lernen. Selbstredend habe ich mich gerne den Fragen dieses Interviews gestellt.
Institut für Kommunikation & Führung IKF, IKF-News Oktober 2018

Bildquelle: Sputniktilt (Wikipedia, CC BY-SA 3.0)

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Umfrage: Corporate Learning Trends 2019

Im Vorfeld der Zukunft Personal hatten wir nach den Trends im Corporate Learning gefragt. Zwei kurze Fragen. 153 Personen sind unserem Ruf gefolgt und haben bis zur Messe an der Online-Umfrage teilgenommen. Besten Dank dafür! Die Ergebnisse im Überblick:

Eine (erste) kurze Einschätzung:

  • Microlearning/ Learning Nuggets, Mobile Learning, Video-based Learning: Die ersten drei Plätze sind nicht überraschend und entsprechen dem, was auch andere Umfragen (z.B. das mmb Learning Delphi) zeigen.
  • Der vierte Platz, „Content Curation“, ist ein Stichwort aus der aktuellen Diskussion. Diese Platzierung war nicht unbedingt zu erwarten. Auch wenn heute alle auf „the new kid on the block“ Degreed zeigen, ist Content Curation als Aufgabe für Corporate Learning noch ein Geheimtipp.  Aber man kann hier natürlich fließende Übergänge zum fünften Platz, „Next Generation Learning Management Systems“, sehen.
  • Im unteren Tabellendrittel sind Themen, von denen man in Zukunft mehr hören wird, wie z.B. „Künstliche Intelligenz/ Chatbots“ und „Augmented & Virtual Reality“. Aber derzeit reicht der Hype noch nicht für konkrete Projekte. Schon auf der Zukunft Personal war diese Lücke zu beobachten: zwischen den Werbebotschaften der Messe, die immer wieder Menschen mit VR-Brillen zeigten, und den wenigen Vorträgen zum Stichwort AR/VR vor Ort.
  • „Game-based Learning/ Serious Games“, „Podcasts“ und „MOOCs“ werden ihre Plätze halten oder aber verlieren. Der Hype ist jedenfalls vorbei.

Auch hier eine kurze Einschätzung:

  • Hier decken sich die ersten drei Plätze mit meiner persönlichen Einschätzung. Aber im Unterschied zur ersten Frage gibt es keine weiteren, aktuellen Umfragen, die diese Perspektive abdecken, also nicht nur nach den neuesten Bildungstechnologien fragen. Der Abstand, mit dem die „Entwicklung digitaler Kompetenzen“ die Liste anführt, unterstreicht in jedem Fall Bedeutung und Aktualität des Themas.
  • „Agile Werte- und Kompetenzentwicklung“ ist sicher etwas, das noch mit Leben gefüllt werden muss.
  • Im englischsprachigen Raum, so mein Eindruck, würden „Personalisierte Lernangebote“ vorne liegen. Das zeigt zum Beispiel auch die Umfrage von Donald Taylor.
  • In die folgenden Plätze möchte ich nicht zuviel hineininterpretieren. In jedem Fall spielen sie im Tagesgeschäft eine Rolle, denn sonst hätten sich die Stimmen ganz auf die vorderen Themen konzentriert.
  • Dass die „Einführung eines Gamification-Konzepts“ auf dem letzten Platz gelanded ist, ist vielleicht noch einmal eine kleine Überraschung. Oder es unterstreicht, dass es nicht alle Trends bzw. Buzzwords mittelfristig unmittelbar auf die Corporate Learning-Agenda schaffen.

Wir haben dann noch kurz einige Profildaten abgefragt: die Größe der Organisation, die Branche und die eigene Funktion bzw. Rolle der Befragten. Das werde ich in Kürze noch ergänzen. Ansonsten ist die Kommentarfunktion eingeschaltet …

Bildquelle: Patrick Tomasso (Unsplash)