Monatsarchiv Juni 2019

VonJochen Robes

Corporate Learning Sprint: Moderation „Individuelles Engagement sichtbar machen: Das HFDcert als Modell“

40 TeilnehmerInnen hatten sich heute zu unserem Corporate Learning Sprint (CL Sprints) zugeschaltet.  CL Sprints nennen wir unsere 60-minütigen Online-Sessions, zu denen wir Interessierte einladen, mit uns ein aktuelles Bildungsthema zu diskutieren. Dieses Mal haben wir uns für das Thema „HFD Community Certificate (kurz: HFDcert)“ entschieden, das neue, spannende Projekt des Hochschulforums Digitalisierung (HFD).

Auf der Webseite des Projekts heißt es: „Mit dem HFDcert hat das HFD eine deutschlandweite Online-Plattform entwickelt, auf der Lehrende, Mitarbeiter*innen von Didaktik- und Supporteinrichtungen und Studierende, alle ihre Aktivitäten im Bereich der innovativen und digitalen Lehre durch einen Peer-Review-Prozess bescheinigen lassen und in Form eines Online-Portfolios dokumentieren können.“

Das HFDcert ist seit dem 1. Februar 2019 online. Knapp 400 NutzerInnen sind auf der Plattform, über 900 Aktivitäten wurden bereits eingereicht (Juni 2019). Im CL Sprint hatten wir heute Yasmin Djabarian zu Gast, die uns das HFDcert näher vorgestellt und von den Erfahrungen der ersten Monate berichtet hat (Vielen Dank!). Leider war die Zeit so schnell um, dass wir die wichtige Frage, ob so ein Modell auch für die Corporate Learning Community interessant sein könnte, vertagen mussten. Das nächste Corporate Learning Camp im September wäre eine Gelegenheit, den Faden noch einmal aufzunehmen …

VonJochen Robes

weiter bilden: Beitrag „Lasst zehntausend Blumen blühen! MILLA und die Frage zentralisierter Weiterbildung“

Stichwort MILLA (Modulares Interaktives Lebensbegleitendes Lernen für Alle): In einem kurzen Beitrag für die aktuelle Ausgabe des Fachmagazins weiter bilden („Weiterbildungspolitik in guter Verfassung?“) habe ich dafür plädiert, die 3 Milliarden Euro, die der Arbeitskreis der CDU/CSU-Bundestagsfraktion mit dem Konzept in die Runde geworfen hatte, doch auf eine Vielzahl anderer Projekte zu verteilen: die Entwicklung Dritter Orte, BarCamps für die Weiterbildung und Offene Online-Kurse für alle. Bottom-up statt Top-down. Nun ist MILLA ja zwischenzeitlich in der Nationalen Weiterbildungsstrategie aufgegangen, die kürzlich veröffentlicht wurde. Aber zu meinem Zwischenruf stehe ich natürlich weiterhin!
Jochen Robes, Deutsches Institut für Erwachsenenbildung (DIE), weiter bilden 2/19, S. 34-35

VonJochen Robes

Projekt „ALLE im digitalen Wandel“, Dieburg: Tools

Als sich die Partner des BMAS-Förderprojekts „ALLE im digitalen Wandel“ im Februar 2019 trafen, haben wir auch Themen gesammelt. Themen, die im Rahmen der Digitalisierung alle bewegen. Sich einmal über die Herausforderungen auszutauschen, die mit der Fülle an Tools und Methoden verknüpft sind, war so ein Thema, bei dem alle die Hand hoben. Also haben wir ein Treffen organisiert, das zuerst „Tool-Tag“, später „ALLE experimentieren: TOOLS“ hieß.

Am 17. Juni haben wir uns dann einen Tag lang in 12 Sessions zu unterschiedlichen Tools, Methoden und den mit ihnen verbundenen Herausforderungen ausgetauscht. Eine sehr kurzweilige, ergiebige Sache mit vielen Impulsen. Ich habe drei Sessions moderiert: „Wie halte ich mich auf dem Laufenden?“, „Working Out Loud: Kann man das Wissen-Teilen lernen?“ und, zusammen mit Pia Sue Helferich, „Verändern Business Messenger wie Slack, Teams & Co. die Organisation?“.

Und dann habe ich noch 30 Minuten zum Stichwort „Community-orientiertes Wissensmanagement“ referiert und dabei versucht, einen roten Faden aufzuzeigen, der sich in der Entwicklung und Nutzung einiger Tools und Methoden widerspiegelt. Das Thema, soviel war am Ende des Tages auch klar, wird uns weiter beschäftigen …